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Vahram
Vahram Sardaryan

wurde im Jahr 1988 in Eriwan (Armenien) geboren. Seinen ersten Violinunterricht erhielt er im Alter von sieben Jahren bei Ashot Jenterejan. Ab 2002 reiste er durch Asien und Europa mit dem  Jugend Philharmonie  Orchester Armenien. 2004 begann sein Studium am Jerewaner Konservatorium namens Komitas bei Prof. Gagik Smbatyan. Als Kammermusik nimmt Vahram Sardaryan mit seinem Quartett regelmäßig bei internationalen Festivals teil. Seit 2008 studiert er an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Maria Egelhof.
2010  wurde er Stipendiat der Marie-Luise-Stiftung.
An der Musik- und Kunstakademie Lübeck bietet Vahram Sardaryan Geigenunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene jeden Alters, Wettbewerbs-und Prüfungsvorbereitung, Ensemblespiel.

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GeigenunterrichtIska1

Ab welchem Alter kann man das Instrument erlernen?

Das Instrument kann ab einem Alter von 4 Jahren erlernt werden. Um sofort loslegen zu können benötigen Sie eine besaitete Geige, einen Streichbogen, Kolophonium, eine Schulterstütze und ein Etui zum sicheren Transport des Instruments.

Was benötigt man zu Hause?
Ein Stimmgerät,
Notenständer, Notenheft und die Geigenschule.

geige1

Was muss man in den Unterricht mitbringen?
Das Instrument, Noten, Notenheft und einen Bleistift.

Gibt es das Instrument in verschieden Größen?
Es gibt folgende Größen: 1/16, 1/8, 1/4, 1/2, 3/4, 7/8, 4/4. Dabei ist die 1/16 Geige für 3-5 Jährige Kinder und die 4/4 Geige für erwachsene Spieler gedacht.
Für Erwachsenen mit kleinen Händen gibt es 7/8 Geigen.1/8, 1/4, 1/2 und 3/4 Geigen sind Zwischengrößen.

Paul

Die etwaigen Korpuslängen sind bei 4/4 35,5 - 36,0 cm, 7/8 34,5 cm, 3/4 33,5 cm, 1/2 32,0 cm, 1/4 28,0 cm und 1/8 25,5 cm. Dazu gibt es selbstverständlich auch die passenden Bogen- und Etuigrößen.

Welche Geigengröße ist angemessen?

Hier kommt es in erster Linie auf die Größe des Kindes bzw. die Länge der Arme an und weniger auf das Alter. Bei einer Armlänge gemessen (messen Sie am ausgestreckten linken Arm des Kindes die Strecke vom Armansatz an der Schulter bis zur Mitte der Handfläche) ab 60 cm empfiehlt sich eine 4/4 Geige (ganze Geige). Dies ist die normale Instrumentengröße. Daher sagt man auch ganze Geige dazu. Weiteres entnehmen Sie bitte der Tabelle:

Größe der Geige

Alter in Jahren

Armlänge in mm

Korpuslänge in mm

Gesamtlänge in mm

Bogenlänge (ohne Endschraube) in mm

1/16

3-5

350-430

230

380

433

1/8

4-6

430-445

255

425

493

1/4

5-7

445-500

280

460

553

1/2

6-8

500-560

320

520

613

3/4

7-10

560-600

335

560

673

4/4

ab 9

ab 600

360 (7/8-Größe:345)

590

733

Was gibt es vor und beim Kauf zu beachten?
Ausschlaggebend für die Geige ist der Klang und Zustand. Beim Kauf sollte der Geigenlehrer dabei sein.

Wenn ein Bogen zum ersten Mal gespielt wird, ist er meist noch nicht einkolophoniert. Man muss dann die Bogenhaare mehrmals über das Kolophonium streichen, bis entsprechende Zugfähigkeit den Saiten gegenüber vorhanden ist. Dieser Vorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen. Besonders auch, wenn das Kolophonium neu und ungebraucht ist. Man erkennt das an einer glasklaren Oberfläche. Hier ist dann besondere Geduld gefragt. Wird die Oberfläche trüb und undurchsichtig ist das ein Zeichen dafür, dass die Haare bereits etwas Kolophonium aufgenommen haben. Wenn man zwischen dem Vorgang die Geigensaiten bestreicht und dann wieder weiter einkolophoniert kann dies den Vorgang etwas beschleunigen. Übrigens, die Bogenhaare sind ein Verschleißteil und können ohne größere Schwierigkeiten ausgetauscht werden. Manchmal kann es auch günstiger sein, sich gleich einen neuen Bogen zu kaufen.

Geige:
Die Geige, italienisch: Violine, ist ein
Streichinstrument. Ihre vier Saiten (g – d1 – a1 – e2) werden
Geigemit einem Bogen gestrichen. In der Tradition der klassischen europäischen Musik spielt die Geige eine wichtige Rolle – viele große Komponisten haben ihr bedeutende Teile ihres Schaffens gewidmet. Die Geige wird in unterschiedlichen Stilrichtungen eingesetzt, daher gibt es eine große Stückwahl und Bandbreite. Violinen werden von Geigenbauern hergestellt. Gestrichene Instrumente sind in Europa erst seit dem Mittelalter bekannt. Die heutige Geige machte eine Reihe von Entwicklungen durch, der Anfang lag jedoch bei der Rebec (11. Jhdt.).

Wie hält man seine Geige sauber?

Wie jeder Gegenstand der in ständigem Gebrauch ist, bedarf auch die Violine einiges an Aufmerksamkeit. Beim Spielen z. B. entsteht ständig ein Kolophoniumbelag unter den Saiten, der als weißer Staub sichtbar wird. Dieser sollte möglichst nach jedem Spielen mit einem weichen Tuch entfernt werden. Um so länger man mit dem Reinigen wartet, um so schwieriger ist dieser Belag zu entfernen. Sollte er nach einiger Zeit chemische Reaktionen mit dem Lack eingegangen sein, so ist er überhaupt nicht mehr zu entfernen. Bitte mit dem Tuch, mit dem der Kolophoniumstaub entfernt wurde nicht die ganze Violine säubern, da das Kolophonium im Tuch sich so auf den Geigenkörper verteilt bzw. dort feine Krater hinterlässt.

Auch auf den Saiten der Geige bilden sich Rückstände des Kolophoniums. Dieses sollten von Zeit zu Zeit mit einem Tuch entfernt werden, sodass die Saiten wieder frei schwingen können.

Der Kinnhalter sollte ebenso sauber gehalten werden. Es bilden sich an der Kontaktstelle zur Haut oft Ablagerungen von Schweiß usw. die Bakterienwachstum begünstigen. Dabei kann es dann oft am Hals zu Hautreizungen kommen ("Geigerfleck) die unangenehm sind. Wenn man den Kinnhalter z. B. mit Alkohol sauber hält (es darf aber KEIN Alkohol auf den Geigenlack gelangen, da dieser ihn anlösen würde...) können solche unangenehmen Folgen vermieden werden.

Genauso kann auch das Griffbrett der Geige mit Alkohol sauber gehalten werden. Bitte aber auch hier mit der vorhin erwähnten Vorsicht vorgehen. Durch Sauberkeit im Bereich der Saiten und des Griffbrettes kann Entzündungen zwischen Nägeln und Fingern vorgebeugt werden. Dies ist auch nur empfehlenswert bei Ebenholzgriffbrettern. Bei Billiginstrumenten kann es sein, dass es sich nur um ein lackiertes Hartholz handelt. Hier könnte sich der Lack ebenfalls etwas lösen.

Die Wirbelpflege

Das Funktionieren der Wirbel ist eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Spielergebnis. Zu Beginn und am Ende der Heizperioden treten oft Probleme mit den Wirbeln auf. Durch geringe oder erhöhte Luftfeuchtigkeit quellen und schwinden Wirbel und Wirbelkasten.

Vorausgesetzt, die Wirbel sind gut eingepasst, kann mit der Behandlung der Laufflächen  diesen Problemen entgegengewirkt werden. Mit Wirbelseife werden die Laufflächen eingeschmiert. Wirbelseife vermindert die Reibung, mit Kreide wird hingegen die Reibung erhöht. Knacken die Wirbel besteht ein Mangel an Seife. Drehen die Wirbel zu weich und zu leicht zurück, fehlt es an Kreide.

Für den Halt der Wirbel ist es wichtig, die Saiten richtig aufzuziehen.

Sollten die Probleme der Wirbel so nicht gelöst werden können, bringen Sie Ihre Geige am besten zu einem Fachmann. Alte, nicht genau passende Wirbel müssen ersetzt werden. Wenden sie nicht zu viel Kraft an sonst könnte der Wirbelkasten beschädigt werden oder Risse bekommen. Die Wahl geeigneter Wirbel, das Ändern des Konus, das Ausbüchsen der Wirbellöcher und wieder neu einpassen, kann hier die Lösung sein.

Den Bogen mehrere Minuten einkolophonieren; durch kurze Striche am Frosch und Spitze (soll das Kolophonium erwärmen) und dann mit gleichmäßigen Strichen über das Kolophonium in voller Bogenlänge (bei neuem Kolophonium, dauert es noch länger. Ein echter Abrieb entsteht erst, wenn die Oberfläche des Kolophoniums nicht mehr glasklar sondern trübe geworden ist) streichen – 10 – 20 mal. Dann die Geige anspielen. Dabei wird sich einiges Kolophonium in Form von Staub abreiben. Dann den Vorgang wie oben beschrieben wiederholen. Evtl. 2 – 3 Mal. Bitte am Ende nicht vergessen, das Instrument von dem Kolophoniumstaub mit einem weichen Tuch zu reinigen.

Richtige Einstellung: der gute Klang einer Geige wird stark beeinflusst von der Beschaffenheit und Stellung des Steges und der Beschaffenheit und Stellung der Stimme. Die Stimme ist ein kleines Holzstäbchen das unter dem rechten Stegfuß zwischen Decke und Boden geklemmt ist. Das Zusammenspiel des Steges und der Platzierung der Stimme sind wesentlich für die Klangentwicklung. Die Einstellung oder Abstimmung dieser Komponenten erfordert einiges Wissen, Erfahrung und Geduld.

Kolophonium: ist ein balsamartiges Naturharz aus dem Stamm der Kiefer, Fichte oder Tanne. Kolophonium ermöglicht den Bogenhaaren, die Saiten "mitzunehmen" bzw. zum Schwingen zu bringen. Kolophonium gibt es in vielen Unterschiedlichen Varianten von etlichen Herstellern. Jeder Streicher schwört in der Regel auf ein bestimmtes Produkt. Für den Anfang reicht aus, was in einem Geigenset enthalten ist. Später wird der Spieler dann seine Vorlieben entwickeln.

Schulterstütze: erleichtert die Haltung der Geige und ist bei den heutigen technischen Anforderungen unverzichtbar. Sie ist sozusagen ein Distanzstück zwischen der Schulter und der Geige, damit man das Instrument bequemer mit dem Kinndruck halten kann. So ist die linke Griffhand entlastet und kann sich frei bewegen.

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